Individuelle Hilfe

„Kluge Egoisten denken an andere, helfen anderen so gut sie können – mit dem Ergebnis, dass sie selbst davon profitieren“,

sagt der Dalai Lama, höchster Lehrer im tibetischen Buddhismus.

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Mit einer Reise von Familie Gabi und Adolf Nill nach Nepal hat alles angefangen. Der Bergführer Chenga Sherpa leitete diese Reise und so kamen sie in den ersten Kontakt mit dieser Welt und auch mit dem damals gehörlosen und taubstummen Tenzing, dem Sohn dieser Familie. Nach langen und schwierigen Vorbereitungen schafften sie es, Tenzing mit seinem Vater Chenga hierher nach Deutschland zu holen und mit viel engagierter Hilfe von Freunden, Ärzten, Logopäden, Lehrern, Schülern und Spendern für Besserung zu sorgen. Tenzing ist für Familie Nill wie ein eigener Sohn geworden und wird auch heute noch vom Nepali Rotznäschen Verein betreut und in medizinischen Dingen versorgt. Tenzing ist ein patenter junger Mann geworden, der inzwischen in Nepal für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen kann, natürlich nicht ganz ohne Hilfe.

Auch die späteren Projekte wie zum Beispiel die Herz-OP der jungen Kabina oder den Bau der Nima-Lodge für die Rotznäschen-Familie sind solche individuellen Projekte, die nur möglich waren durch das besondere Engagement mit viel Herzblut für EINE bestimmte Sache und durch die Unterstützung vieler lieben Menschen, die unser Tun gut fanden.

Als wir damals den Verein wegen Tenzing gründeten half ein netter Herr von einer hohen staatlichen Behörde, und sagte zu Frau Nill – oh, das ist aber sehr viel Arbeit, was Sie da vor haben, wissen Sie das? – Und Frau Nill antwortete, „oh, ich mache das von meinem Herzen“ und da sagte der Herr – „dann wird es gut“. Und so ist es auch geworden.

So entstand dieser Name „ein Hilfsverein mit Herz“.

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